Bestattungsarten – Feuerbestattung

Feuerbestattung

Bei der Feuerbestattung wird der Leichnam des Verstorbenen verbrannt. Diese sogenannte Einäscherung oder Kremierung findet im Krematorium statt.

Wir legen Wert darauf, die Kremation in Deutschland durchzuführen. Sogenannten "Leichentourismus" wollen wir ausdrücklich nicht fördern. Die Verbrennungen finden daher ausschließlich im Krematorium Dülmen statt.

Entgegen bestehenden Gerüchten wird im Krematorium wirklich nur der einzelne Leichnam des Verstorbenen verbrannt. Die Asche wird von einem Behälter aufgefangen und Prothesen oder andere eventuelle Rückstände mit Magneten oder Filtern entfernt.

Feuerbestattung Feuerbestattung

In der Aschekapsel befindet sich somit tatsächlich die Asche des jeweiligen Verstorbenen. Die Kapsel wird nach der Befüllung verplombt und der Name des Eingeäscherten angebracht. Die Urnenkapsel wird dann in einer sogenannten Zier- oder Überurne beigesetzt.

Kremierungen dürfen frühestens nach 48 Stunden erfolgen. Zusätzlich wird im Krematorium noch eine amtsärztliche Untersuchung durchgeführt, um einen unnatürlichen Tod auszuschließen. Die Beisetzung darf bis zu 6 Wochen nach dem Todestag stattfinden, da eine Gesundheitsgefährdung nach der Verbrennung ausgeschlossen werden kann. Die meisten Feuerbestattungen finden jedoch ca. eine Woche nach dem Versterben statt.

Feuerbestattung Feuerbestattung

Die verschiedenen Grabtypen verhalten sich analog zu denen der Erdbestattung. Somit sind auch hier sowohl das Reihen- und das Wahlgrab als auch die anonyme bzw. teilanonyme Beisetzung möglich.

Zu den einzelnen Grabarten informieren Sie sich daher bitte unter dem Punkt "Erdbestattung".