Bestattungsarten – Erdbestattung

Erdbestattung

Bei der Erdbestattung handelt es sich um die klassische Bestattungsform. Hierbei wird der Verstorbene in einem Sarg in einem Reihen- oder Wahlgrab oder einer Gemeinschaftsgrabanlage auf dem Friedhof beigesetzt. Die Beisetzung darf frühestens 48 Stunden nach Feststellung des Todes stattfinden und muss spätestens am 7. Tage nach dem Versterben erfolgen.

Reihengrab

Das Reihengrab ist für die Beerdigung eines einzelnen Verstorbenen vorgesehen. Es liegt in einer Reihe mit anderen gleichartigen Gräbern und wird in der Reihenfolge der Beerdigungen belegt. Die Grabpflege muss hierbei selbst erfolgen bzw. es wird ein Friedhofsgärtner mit der Pflege von Ihnen beauftragt.

Wahlgrab

Beim Wahlgrab können die Größe und Lage der Grabstelle(n) im Rahmen der freien Beerdigungsflächen von den Angehörigen "gewählt" werden. Das Nutzungsrecht an einem Wahlgrab kann beliebig oft erworben bzw. verlängert werden. Auf jeder Stelle eines Erdwahlgrabs können bis zu 4 Feuerbestattungen nach der Beisetzung des Sarges stattfinden. Auch diese Grabstellen unterliegen der Grabpflege durch die Angehörigen.

Anonymes Grab

Beim anonymen Grab handelt es sich wieder um ein Einzelgrab. Der Verstorbene wird hierbei auf einer Rasenfläche mit einer gemeinschaftlichen Gedenkstätte beigesetzt. Die Angehörigen dürfen am Tag der Beerdigung selbstverständlich anwesend sein. Eine Grabkennzeichnung ist jedoch nicht erlaubt. Die Pflege der Rasenflächen übernimmt die Stadt Gelsenkirchen.

Gemeinschaftsgrabfeld ("Teilanonymes Grab")

Entgegen der etwas irreleitenden Bezeichnung ist auch die Beerdigung auf dem Gemeinschaftsfeld eine Einzelbeisetzung. Hierbei gelten mit einer Ausnahme die Vorschriften für das anonyme Grab. Die einzelnen Gräber werden mit einer Grabplatte, die nach ihren Wünschen bei einem Steinmetz gefertigt wird, gekennzeichnet.